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Rathausquartier: weniger Autos – mehr Aufenthaltsqualität

Vor zwei Jahren hat uns die Inititiave „Altstadt für Alle“ mit einer Idee positiv überrascht, das Rathausquartier aus seinem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Jetzt Jahre Jahre später gehen die konkreten Planungen los.

Vor der Bürgerschaftswahl, vor der Pandemie hat die Initiative ‚Altstadt für Alle‘ Vorschläge gemacht, wie man das Quartier hinter dem Rathaus aufwerten kann. Und zwar mit weniger Autos und Parkplätzen, dafür mehr Platz für die Menschen und Außengastronomie.

Damals gab es dann einen mehrwöchigen Text/Versuch, gefördert mit Mitteln der Bezirksversammlung. Danach waren viele begeistert. Inzwischen hat sich ein sogenanntes BID (Business Improvement District) gegründet. Bei einem BID bündeln Grundstückseigentümer und die Stadt ihre Mittel zur Aufwertung des öffentlichen Raums.

Nun sollen in 2022 die konkreten Planungen für das Rathausquartier beginnen, der Umbau beginnt dann in 2023. Was wir jetzt schon wissen, ist, dass die Kleine Johannesstraße autofrei werden soll, sowie Teile der Schauenburger Straße. Es gibt schon eine Visualisierung für einen Teil des Gebiets:

Rathausquartier
Bild: Bloomimages GmbH

Ich persönlich freue mich, dass dieser bisher sehr unbeachtete Teil der Innenstadt jetzt mehr Lebensqualität erhält und gerade für die Außen-Gastronomie von Frühling bis September ist das eine Chance auch am Abend mehr Gäste zu bekommen. Und auf die dringend benötigte Belebung der Innenstadt zahlt diese Verkehrsberuhigung auch ein. Zusammen mit der Fertigstellung des ehemaligen Allianzgeländes am Großen Burstah könnte da wirklich etwas Attraktives, nicht nur für die noch wenigen Anwohnerinnen und Anwohner entstehen.

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2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Uli sagt:

    Bitte, bitte die Große Bäckerstraße muss auch dringend mit in die Planungen einfließen. Da sich ohne eine auch zumindest am Tag temporärere Verkehrsberuhigung (Bodenpoller o.ä.), sehr negativ auf alle dort lebenden und arbeiteten Menschen und besonders die Gastro auswirken wird. Das war auch das Fazit nach 2019.

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